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WiR
Wählerinitiative Rottenburg e.V.
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Bild: WiR Tagcloud
Wer ist die WiR - Wählerinitiative Rottenburg e.V.:
Die WiR (Wählerinitiative Rottenburg e.V.) ist aus dem Arbeitskreis für ein zweites städtisches Gymnasium in Rottenburg hervorgegangen. Dieser Arbeitskreis hat den ersten Bürgerentscheid in Rottenburg durchgeführt, hat ihn zahlenmäßig gewonnen, ist aber am Quorum von 30 % gescheitert.

1993 beschloss der Gemeinderat den Bau eines privaten, katholischen Gymnasiums, das zur Hälfte aus städtischen Mitteln finanziert werden sollte. Da dort nach der Pädagogik des "Marchtaler Plans" gelehrt werden sollte, wurde es von Klasse 5 an aufgebaut und brachte somit keine Entlastung des bis dahin einzigen, hoffnungslos überfüllten städtischen Gymnasiums (Eugen-Bolz-Gymnasium). Aufgrund dieser Entwicklung hat der Arbeitskreis einen Verein gegründet, sich als "Wählerinitiative Rottenburg (WiR)" konstituiert, um an den anstehenden Gemeinderatswahlen teilnehmen zu können. Bei den Gemeinderatswahlen 1994 konnte die WiR gleich 3 Mandate erzielen. Die nachfolgenden Jahre bestätigten in Nachhinein die Argumentationen der WiR: durch den Bau des katholischen Gymnasiums wurde das Eugen-Bolz-Gymnasium nicht entlastet, die Schülerzahlen stiegen weiter an und nur drei Jahre später mußte die Stadt ein weiteres Gymnasium bauen (das heutige Paul-Klee-Gymnasium). Es wurde im Schuljahr 2000/2001 in Betrieb genommen und konnte sofort alle Klassenstufen mit den überzähligen Schülern des Eugen-Bolz.-Gymnasiums auffüllen. Das Gymnasium wird seither als zwei- bis dreizügiges Gymnasium genutzt. Aus dieser Historie heraus kümmern wir uns intensiv um schulische Belange.

In der Zwischenzeit sind bei der WiR weitere Schwerpunkte hinzugekommen. WiR wollen die Bürger verstärkt "in die Pflicht" nehmen (Stichwort Bürgerkommune), sich am kommunalen Geschehen mehr zu beteiligen. Bürger sollen ihre Stadt nicht nur nutzen, sondern auch aktiv mitgestalten und so die urbane Lebensqualität positiv beeinflussen. Dafür wollen wir Bürgertreffs in den Stadtquartieren und unseren 17 Stadtteilen fördern, die ein aktives Miteinander von Jung und Alt sowie den interkulturellen Austausch ermöglichen.

Ein weiteres Ziel war die Gründung einer Bürgerstiftung. Im Herbst 2009 wurde ein Initiativkreis gegründet. Im November 2010 fand die Gründerversammlung statt, bei der drei WiR-Mitglieder in den Stiftungsvorstand und in den Stiftungsrat gewählt wurden. Die feierliche Übergabe der Stiftungsurkunde erfolgte im Januar 2011. Eine Bürgerstiftung fördert das Engagement und ermöglicht Projekte, die nicht zu den originären Aufgaben der Stadt gehören (www.buergerstiftung-rottenburg.de).

Ein neuer Schwerpunkt ist für uns ein lebenswertes Rottenburg mit nachhaltiger Umweltpolitik, der Erhalt der historischen Stadt- und Dorfstrukturen sowie die Förderung regionaler Kreisläufe und die Schonung der Ressourcen.

Optimale Kinderbetreuung mit Öffnungszeiten, die den Bedürfnissen der Eltern entsprechen, ist für uns ein Muss. Dieses Thema haben in der Zwischenzeit auch andere politische Gruppierungen entdeckt, so dass hier viele in derselben Richtung ziehen.

Nach den Gemeinderatswahlen 2009 haben wir auch den Vorstand unseres Vereins neu gewählt und verjüngt. Hierbei haben WiR darauf geachtet, dass die Erfahrung und das Wissen, welches seit der Gründungszeit der WiR gesammelt wurde, weitergegeben wird.
Themen wie Schulbildung, Kinderbetreuung, Bürgerstiftung, offene Bürgertreffs, Bewahrung der historischen Substanz, moderate Gewerbeansiedlung  und Netzwerke für Alt und Jung laden zum Mitmachen ein und fördern die Lebensqualität in Rottenburg und seinen Teilorten.

An den Gemeinderatswahlen 2014 hat die WiR wieder 3 Sitze im Gemeinderat gewonnen. Neben Dr. Peter Cuno und Jörn Heumesser ist erstmals mit Simon Wipper auch ein jüngeres Mitglied aus dem Rottenburger Teilort Ergenzingen Teil der WiR-Fraktion.